Online-Projekte

Aids Memorial Netherlands

Die Internetseite aidsmemorial.nl vereint Informationen zum niederländischen Aids-Quilt und anderen Erinnerungsprojekten im Land. In einer Datenbank sind Namen, Fotos und Lebensdaten von über 2000 in den Niederlanden an den Folgen von HIV und Aids verstorbenen Menschen erfasst.

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ACT UP Oral History Project

Online-Projekt zur Geschichte der New Yorker HIV-/Aids-Aktivismusgruppe ACT UP (AIDS Coalition to Unleash Power) mit Biografien der wichtigsten AktivistInnen und Video-Interviews.

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AIDSmemorial.info

Die niederländische Organisation „The NAMES Project Netherlands Foundation“ hat auf ihrer sehr umfassenden Internetseite www.aidsmemorial.info Informationen zu Aids-Gedenkstätten von Kassel bis Melbourne, zu Symbolen (wie dem Red Ribbon), Zeremonien wie dem Welt-Aids-Tag als auch Gedenkseiten im Internet zusammengestellt. Diese informative Angebot kann in fünf Sprachen, darunter auch in deutsch, abgerufen werden.

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History Project Boston

Online-Ausstellung zur Geschichte von HIV und Aids in der LGBT-Community Boston.

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Tuntenmuseum

Der Designer und Aidsaktivist Ludger Wekenborg, der ab Mitte der 1980er Jahre unter dem Bühnennamen BeV Stroganov eine zentrale Rolle in der Berliner Tuntenszene einnahm, erinnert auf einer neuen Website dieser Ära und ihren Protagonist_innen. Neben einer ausführlichen Dokumentation des eigenen Schaffens werden vor allem einige der (zumeist in Folge von Aids) verstorbenen Kolleg_innen gewürdigt, darunter Melitta Sundström, Pepsi Boston, Ovo Maltine und Pompi (Helmut E. von Kosching). Auf dem verlinkten YouTube-Videokanal „BeV StroganoV“ sind derzeit rund 40 Songs, Ausschnitte aus TV-Sendungen sowie Bühnenauftritte aus den Jahren 1987 bis 2001 zu finden.

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Unser Aids ­– Erinnerungen werden Geschichte

Ein partizipatives Webprojekt zur Geschichte von HIV/Aids in Österreich mit Schwerpunkt auf Männern, die Sex mit Männern haben.

„Persönliche Erinnerungen zu HIV/Aids sind der wichtigste Teil des Projekts, denn die User_innen der Website sollen dazu animiert werden, diese zu teilen. Formal kann es sich um einen Text, ein Foto/Bild/Kunstwerk oder ein Interview handeln. Das Projektteam wird selbst Interviews mit Zeitzeug_innen nach dem Vorbild der Gespräche zu Stonewall in Wien führen. Darüber hinaus wird das Projektteam von Unser Aids aus den Archivbeständen von QWIEN und anderer Organisationen (HOSIs und Aidshilfen, sowie private Archive) wichtige Artikel, Berichte, Porträts von Künstler_innen, Dokumente über die Auseinandersetzung mit HIV/Aids aus Mode, Kunst, Film, Musik und Literatur einfügen, sodass am Ende eine umfassende Dokumentation zu HIV/Aids von 1993 bis heute online zur Verfügung steht.“ (Projekt-Selbstdarstellung)

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Visual AIDS

„Visual AIDS“ hat sich zur Aufgabe gemacht, den Dialog zwischen Kunst und HIV/Aids zu fördern und die Arbeiten positiver Künstler_innen zu bewahren. Zu den wichtigsten Projekten der 1988 gegründeten Initiative mit Sitz in New York City  ist die Online-Datenbank „Visual AIDS Gallery“, in der bildnerische Werke von Künstler_innen mit HIV/Aids präsentiert werden.
Rund 30.000 Besucher verzeichnet diese virtuelle Dauerausstellung Monat für Monat. Ein schier unerschöpfliches, nicht nur wegen seines Umfangs einmaliges Archiv, das ständig erweitert wird und über die Visual AIDS-Internetseite für jedermann kostenfrei zugänglich ist.
Finanziert wird die Arbeit der Organisation weitgehend durch Spenden – und durch eine alljährliche Kunst-Benefizaktion, die sich inzwischen in New York City zu einem wahren Hype nicht nur für Kunstsammler_innen und Kunstinteressierte entwickelt hat.
Internetseite von "Visual AIDS"